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Betriebsfortführung in der Insolvenz: Den Wert erhalten, der zu verteilen ist

Die Fortführung des Betriebs im Insolvenzverfahren erhält den Fortführungswert, sichert Arbeitsplätze und ermöglicht oft erst die übertragende Sanierung oder den Insolvenzplan. Sie ist zugleich anspruchsvoll und riskant.

Jeder Tag der Fortführung verursacht Kosten und begründet Masseverbindlichkeiten. Reißt die Liquidität, haftet im schlimmsten Fall der Verwalter. Die Fortführung verlangt deshalb eine engmaschige Liquiditäts- und Ergebnissteuerung.

Steuerung in kurzen Intervallen

Während der Fortführung genügt eine monatliche Betrachtung nicht. Notwendig ist eine kurzfristige Liquiditätsplanung, die täglich zeigt, ob die Fortführung sich noch trägt. Sobald sie kippt, muss umgesteuert werden, bevor Masse vernichtet wird.

Die Betriebsfortführung erhält Wert nur so lange, wie sie sich rechnet, und das muss man täglich wissen.

Betriebsfortführung erhält den Wert, der verteilt werden soll, bindet aber Liquidität und Haftung. Nur eine engmaschige, datenbasierte Steuerung hält sie tragfähig.